Modul CAS

Funktionen und Vorteile
In diesem Modul kann in sicherer Umgebung neuroangiographische Erfahrung, ein umfangreiches Wissen bezüglich der zerebralen Gefäßanatomie und Hämodynamik und Angioplastieverfahren erworben und trainiert werden.

Die extrakranieller Karotisstenosen wird in folgende Indikationsgruppen unterschieden: Bifurkationsnahen Karotisstenosen, Arteria Subclavia, Aortenbogenabgängen, extrakranielle Arteria Vertebralis und intrakranielle Stenosen.
Dabei kann der Gesamtkomplex in Abschnitte unterteilt und unabhängig voneinander trainiert werden.
D.h. Der Trainierende kann aufgrund einer Funktion Bereiche überspringen, um sich auf Einzelabschnitte zu konzentrieren, um den Ausbildungsstand angemessen und effektiv üben zu können.

Dabei stehen drei Instrumente unabhängig voneinander zur Verfügung.

Die Instrumentenauswahl ist vielfältig und beinhaltet, unterschiedliche Diagnostik- und Führungskatheter, Aspirationskatheter, Protektionssysteme, Drähte, Ballonkatheter, selbstexpandierene- und ballonexpandierende- Stents.

In dem Modul lassen sich atypische Aortenabgänge und verschiedene Anatomien üben.

Die virtuelle Angiographieanlage ermöglicht DSA, Roadmapping. Über ein Schaltpanel wird der Tisch und C-Arm kontrolliert.

Casecreator
Vorteil: Unsere jahrelange Erfahrung in Erstellung von Trainingskonzepten zusammen mit Medizinern hat ergeben, dass es abhängig von dem Trainer sehr viele und oft auch unterschiedliche Lösungsansätze und Wege gibt, die zur erfolgreichen Behandlung von Patienten führen können. Der Casecreator wurde entwickelt, damit die am Simulator ausbilden möchten, Ihre Fälle (optional neben den vorhandenen Fällen) und deren Lösungen selber erstellen und individuell trainieren lassen können.
Beim Modul Carotis kann die Lokalisation, die morphologische Beschaffenheit der Verengung vordefiniert und bestimmt werden.

Trainingsziel
Ziel ist es, die Technik der Karotisangioplastie zu trainieren. Zusätzlich soll das Risiko embolischer Schlaganfälle und Rekanalisationsergebnisse aufgrund von Dissektion oder Recoilphänomen verstanden und interventionelle Schritte hinterfragt werden.